Allied War Crimes in World War II: Parish Munich-St. Peter and Paul/Allach

4-10. Parish Munich-St. Peter and Paul/Allach
Reporter: Pastor Michael Fichter
Date: October 25th, 1945
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b) In the first night after the invasion there were 20 American soldiers in the rectory. They cooked in the pastor’s kitchen. The pastor had to bring them the wood.

The entire rectory has been searched from top to bottom. They took as souvenirs

* 3 watches,

* 4 fountain pens,

* 2 woolen blankets and other things,

* about 1500 Reichsmarks cash, among them 200 Reichsmarks for scholarships.
[…]
Three days were necessary to clean up the flat.

In the neighbor’s houses it was similar or worse. In the house of the sacristan many things were destroyed and money stolen.

In other houses Americans hunted for women and girls with the intent to rape them. This was the first night.

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On May 1st the Russians, Poles, Italians started to pillage. Thousands of them lived in the various camps nearby. First, the Diamalt Building Allach was opened by the Americans and released for plundering.

Then the same happened with commercial buildings. Many locals participated on the looting as well.

Before the invasion, a train with Wehrmacht’s goods (textiles, shoes, food etc.) has been pillaged. At last, it was the turn of the private flats, especially those of the members of NSDAP. Because of mistakes and denunciation, other houses [not belonging to NSDAP members] were affected as well.

In the evening, a leaden fear lay over the village. There were rumors about a “St. Bartholomew’s Day massacre” during which all men were to be murdered and all women and girls raped. Entire Allach should go up in flames because there was a branch of the Dachau concentration camp in Allach.

[…]

The pillaging continued during the following days. In farmer’s houses ducks, geese, chicken, pigs, eggs, grain etc. was stolen. On the streets, bicycles and cars were requisitioned.

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d) Finally, the pillaging was stopped in the village, but continued in the dispersed [detached] farmsteads and houses. Robber gangs in American uniforms came in the night in buses, shot into the houses, beat people, pillaged, took a cow or a pig etc.

Original German Text

4-10. Pfarrei München-St. Peter und Paul/Allach
Berichterstatter: Stadtpfarrer Michael Fichter
Datum: 25. Oktober 1945
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b) In der ersten Nacht nach dem Einmarsch waren 20 amerikanische Soldaten im Pfarrhof, kochten aus der Küche des Pfarrers, der Pfarrer mußte das Holz herbeiholen, das ganze Pfarrhaus wurde von oben bis unten durchstöbert. Als Souvenirs nahmen sie mit 3 Uhren, 4 Füllfederhalter, 2 Wolldecken und andere Dinge, ca. RM 1500,- Bargeld, darunter RM 200,- Stipendiengelder.
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Drei Tage waren notwendig, um die Wohnung wieder in Ordnung zu bringen.
In den Nachbarhäusern ging es ähnlich oder schlechter zu. Im Mesnerhaus wurde viel zerschlagen und auch Geld mitgenommen. In anderen Häusern wurde Jagd nach Frauen und Mädchen gemacht, um sie zu vergewaltigen. Das war die erste Nacht.
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Am 1. Mai begann das Plündern durch die Russen, Polen, Italiener und die zu Tausenden in den verschiedenen Lagern untergebracht waren. Zuerst wurde das Diamaltgebäude Allach von den Amerikanern geöffnet und zum Plündern freigegeben. Dann kamen die Geschäftshäuser daran. Auch viele Einheimische beteiligten sich am Plündern. Vor dem Einmarsch wurde ein Eisenbahnzug mit Wehrmachtsgut (Stoffe, Schuhe, Lebensmittel etc.) ausgeplündert. Zuletzt kamen Privartwohnungen daran, besonders die Wohnungen von PG, infolge Verwechselung und falscher Angeberei auch andere Häuser.
Am Abend legte sich ein bleierner Schrecken über die Ortschaft. Es gingen Gerüchte um über eine „Bartholomäusnacht“, in der alle Männer ermordet, alle Frauen und Mädchen geschändet werden sollten, ganz Allach in Flammen aufgehen sollte, weil auch im Gebiete Allach ein Ableger des Dachauer Konzentrationslagers war.

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Die nächsten Tage ging das Plündern weiter. In den Bauernhäusern wurden Enten, Gänse, Hühner, Schweine, Eier, Getreide usw. gestohlen, auf der StraBe Räder und Autos requiriert.

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d) Das Plündern wurde endlich in der geschlossenen Ortschaft unterbunden, ging aber unvermindert weiter in den umliegenden zerstreuten Gehöften und Häusern. Räuberbanden in amerikanischen Uniformen kamen während der Nacht in Autobussen angefahren, schossen in die Häuser, schlugen die Leute, plünderten, holten sich eine Kuh oder ein Schwein usw.

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Source

The End of World War II in archbishopric Munich and Freising, vol. I, p. 280–281 (section 4-10)